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45 Jahre Ferienpass

20. Juni 2022

45 Jahre Ferienpass

Ja tatsächlich – der Laakirchener Ferienpass ist 45! Generationen von LaakirchenerInnen kennen das abwechslungsreiche Ferienprogramm, das garantiert für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind heute selbst Eltern oder Großeltern. Aber wussten Sie, dass der Ferienpass in Laakirchen entwickelt wurde und von hier aus, seinen Siegeszug in unzählige österreichische Gemeinden antrat? 

Es war in den Siebzigern, als in Laakirchen ein eigener Ausschuss für Jugendbetreuung geschaffen wurde. Der erste Obmann war BGM a.D. Klaus Silbermayr und er schuf gemeinsam mit der Abteilung Tourismus/Kultur und Jugend ein innovatives Ferienprogramm für Kinder. 1977 erblickte der Ferienpass das Licht der Welt – vollgepackt mit Ausflügen und Aktivitäten, die für kleines Geld maximalen Spaß und Abwechslung in den Sommerferien bieten sollen. Der Zuspruch war so groß, dass eine Fortsetzung nur logisch war.

Highlights (Höhepunkte) 

Die absoluten Renner in den Anfangsjahren waren beispielsweise die Besuche am Bauernhof. Rund 70-80 Kinder wurden auf 10-12 Bauernhöfe verteilt um dort den Tagesablauf kennen zu lernen. Auch die Reitwochen in Ampflwang/Redl Zipf waren sehr begehrt – schlafen im Strohlager inklusive! Besuche beim Imker, in der Fischzucht, Tenniskurse, Bogenschießen, Wanderungen u.v.m. wurden damals angeboten. Vieles davon gibt es heute noch, eine Menge Neues kam im Laufe der Jahre dazu und einiges auch wieder weg. 

Das Grundkonzept ist noch das Gleiche und auch heute tragen viele Vereine, Institutionen und Privatpersonen dazu bei, dass Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren in den Ferien schöne Erlebnisse sammeln können. Nur durch dieses Engagement, können wir die Vielfalt und Leistbarkeit der Programmpunkte aufrechterhalten. 

Oft kopiert 

Rasch nach dem ersten Ferienpass meldeten sich Gemeinden aus nah und fern und ließen sich Muster unseres Ferienpasses zusenden. Hunderte Exemplare wurden verschickt und das Interesse gipfelte darin, dass der Ferienpass-Erfinder Silbermayr vom Land Oberösterreich eingeladen wurde, den Ferienpass bei der Tagung der Jugendreferenten aller neun Bundesländer und Südtirols vorzustellen. Auch mehrere Auszeichnungen wurden uns seither dafür und für die generell sehr innovative Kinder- und Jugendarbeit verliehen. 

Zuwachs für den Ferienpass

Der Ferienpass bekam ab 1980 einen kleinen Buder – den Winterferienpass. Dieser begleitet die Kinder von den Weihnachtsferien bis Ostern. Da gibt es Traditionelles wie Kekse backen, Palmbuschen binden und Ostereier färben, aber auch jede Menge Spaß beim Eislaufen, Ski fahren und Trampolin springen. 

Für alle Über-Zwölfjährigen wurde das JES-Projekt (Jung.engagiert.sozial) ins Leben gerufen. Dieses bringt natürlich auch Spaß und Abwechslung, trainiert aber auch die sozialen Fähigkeiten der Jugendlichen. Die engagiertesten TeilnehmerInnen erhalten ein Zertifikat, das beispielsweise für eine Bewerbung aussagekräftig und hilfreich ist. 

2012 Kinder-5-Kampf
1992 Wald und Umwelt erforschen
1992 Tag auf dem Bauernhof
1980 Knacker grillen
2021 Robotik/Programmieren

Welche Erinnerungen haben Sie, wenn Sie an den Ferienpass denken?

Schreiben Sie uns unter SPÖ Laakirchen auf Facebook oder Instagram – wir freuen uns auf ihre Anekdoten und schönen Momente!

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